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Rund um das Themengebiet Orchideen > Orchideen - Bilder
Bilder von Erdorchideen, heimisch in Südbayern:
Die nächsten Bilder zeigen verschiedene Arten von Knaben- kräutern (Orchis und Dactylorhizen), z. T. im Alpenvorland, zum Teil in den Bayerischen Alpen ansässig. Diese Orchideen- arten findet man häufig, wegen Ihrer leichten Kultivier- barkeit finden sich auch viele Labor-nach- züchtungen und neue Hybriden in Gärten. Diese hier sind allerdings am natürlichen Standort.
Knaben- kräuter sind relativ häufig anzutreffende Orchideen und weisen sehr vielfältige Variationen in Farbe, Zeichung und Form der Blüte auf. Hier einige Beispiele von dunkel lila bis zu fast rein weiss.
Waldhyazinthen (Platanthera); auch bei Ihnen gibt es Variationen, die letzlich wieder eine neue Art begründen; aus den Bildern werden diese kleinen Unterschiede sichtbar.
Das Bild links stammt von einer Pflanze auf einer Höhe von rund 1500 m über NN, die anderen Bilder sind von Pflanzen, welche auf der halben Seehöhe wachsen. Die zeigt, wie anpassungs- fähig Orchideen sind.
Links und rechts ein weißes "Wald- vögelchen", (Cephalan- thera); es bevorzugt schattigere Standorte, wie schon der Name sagt.
Was aber nicht heissen soll, dass diese Orchidee nicht auch in der Sonne zu finden ist, zumindest stundenweise, wie diese Bilder zeigen.
... und hier ein rotes "Wald- vögelchen", (Cephalan- thera).
Diese interessanten Formen heissen Traunsteinera, zu deutsch "Kugel- knabenkraut". Unten die einzelnen Blüten, vergrössert dargestellt; links von einer mehr weissen Art, rechts von einer deutlicher gefärbten Art.
Links und rechts in den nächsten vier Bildern ein "Zweiblatt", (Listera); es sind jeweils unterschied- liche Pflanzen mit Variationen in Blütenform und Größe.
Epipactis, "Stendelwurz", gibt es in vielen Farben, z.B. neben Grün auch in dunklem Violett.
Stendelwurzen, lateinisch Epipactis, bevorzugen kalkhaltige, steinige und magere Böden; hier handelt es sich vermutlich um atrorubens, die "Braunrote" Stendelwurz. Wuchshöhe und Farbgebung können recht unterschiedlich ausfallen, wie die Bilder zeigen.
Diese Stendelwurz wird bis ca. 70 cm hoch, trägt an diesem Stiel manchmal bis 10 oder sogar mehr, grosse Blüten.
Bei der Pflanze rechts und den beiden nächsten unten handelt es sich um die Art palustris, der Sumpf- stendelwurz. Sie kommt hauptsächlich in niedrigeren Höhenlagen bis etwa 1000 m über NN vor, bevorzugt auch kalk- haltige Böden, die aber etwas feuchter sind.
Auch dies sind Stendel- wurzen. Ungewöhnlich aber die grüne Blüte, mehr an purpurata erinnernd, allerdings fehlt der namens- gebende violette Stengel, der mehr für eine palustris sprechen würde. Rechts eine der Blüten vergrössert, das, was davon übrig ist, nachdem jemand davon "gekostet" hat.
Nestwurzen (Neottia) haben kein Blattgrün, sie ernähren sich ausschließlich über ver- gemein- schaftete Pilzkulturen.
Die nächsten beiden Bilder unten zeigen sogenannte "Kohlröschen". Links ein ganz dunkelrotes, fast schwarzes Exemplar einer Nigritella, vielleicht ein rubra, "Rotes Kohlröschen". Rechts dürfte es sich um ein ähnliches Exemplar handeln, ein nigra, "Schwarzes Kohlröschen". Beide stammen aus einer Höhenlage von etwa 1500 m über NN, wenn auch von ca. 10 km auseinanderliegenden Standorten.
Hier ein sogenanntes "Brand- knabenkraut", Orchis ustulata. Die beiden Fotos stammen von zwei gut 70 Kilometer voneinander entfernten Standorten, einer auf einer Höhenlage von ca. 1400 m über NN, der andere auf nur etwa 600 m.
Weitere Arten von Orchis und Dactylorhizen mit besonders schönen Blütenformen.
Diese Orchis links und rechts ähneln ein bisschen dem Orchis simia ("Affen- knabenkraut"), haben sie doch auch dessen ausgeprägte Lippenform.
Dies hier sind Händelwurzen, Gymnadenia. Auffällig der lange "Schwanz".
Rechts zur Abwechslung einmal eine Pflanze, die gerade erst ihre ersten Blüten öffnet; oben sind die noch geschlossenen Blütenknospen zu sehen, die erst in einigen Tagen bis in 2 Wochen aufgehen werden. Erst dann entfalten sich die "Flügelchen".
Und zum Schluss der einzige bei uns heimische Frauenschuh, Cypripedium calceolus.
Horste, natürlich gewachsen. Die Bilder stammen von sehr unterschiedlichen Gegenden, von ca. 600 m über NN bis hin zu 1.300 m über NN!
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